28 Apr. 2026
Tag der Superhelden
28 Apr. 2026Über das Event
Der 28. April ist der National Superhero Day, ein Tag, der 1995 von Mitarbeitenden von Marvel Comics erfunden wurde. Schon seine Entstehungsgeschichte klingt wie aus einem Comic: Marvel-Marketingteams in Pennsylvania zogen sich Umhänge an, schickten Praktikanten auf die Straße und fragten Passanten, welche Superkraft sie am liebsten hätten. Die Antworten teilten sich: Die einen wollten fliegen wie Superman, die anderen wünschten sich die Geduld und den Mut echter Menschen, die sie bewunderten. So entstand ein Feiertag, der Helden auf beiden Seiten der Seite ehrt — gezeichnete und echte.
Superhelden im Kino: Was 2026 bringt
Das Jahr verspricht für beide Universen episch zu werden:
DC setzt auf „Supergirl: Woman of Tomorrow“ (26. Juni) — den ersten Solo-Film über Supergirl seit mehr als 40 Jahren. Milly Alcock spielt die Hauptrolle, Jason Momoa ist als Lobo dabei, und die Handlung ist von Tom Kings düsterer Comicvorlage inspiriert. Im Herbst folgt „Clayface“ — ein unerwarteter Body-Horror-Film im DC-Universum, geschrieben von Mike Flanagan, dem Schöpfer von Spuk in Hill House. Dazu kommt „Lanterns“ auf HBO — eine Serie im Stil von True Detective, nur mit kosmischen Polizisten.
Marvel kontert mit „Spider-Man: Brand New Day“ (31. Juli) — dem vierten Spider-Man-Film mit Tom Holland — und dem größten Ereignis des Jahres: „Avengers: Doomsday“ (18. Dezember). Robert Downey Jr. kehrt ins MCU zurück, diesmal jedoch als Bösewicht — Doctor Doom. Die Russo-Brüder sitzen wieder auf dem Regiestuhl. Und bei Disney+ laufen die zweite Staffel von „Daredevil: Born Again“ sowie die Mini-Serie „Spider-Noir“ mit Nicolas Cage.
Kurze Geschichte in Daten
- 1936 — der erste Superheld der Geschichte: The Phantom, erschaffen von Lee Falk für einen Zeitungsstrip. Er machte den enganliegenden Anzug und die Maske populär.
- 1938 — Supermans Debüt in Action Comics #1. Der Beginn einer Ära.
- 1939 — Batman. Der erste Held ohne Superkräfte — aber mit Budget.
- 1941 — Captain America. Ursprünglich sollte er fast „Super-American“ heißen.
- 1962 — Spider-Man. Ein Teenager mit Problemen, der zum menschlichsten Helden von Marvel wurde.
- 1978 — Superman mit Christopher Reeve eröffnet das Zeitalter des Superheldenkinos.
- 2008 — Iron Man startet das MCU. Den Rest kennt man.
Fünf Fakten, die selbst Geeks überraschen
- Hulk sollte eigentlich grau sein. Grün wurde er wegen Problemen im Druck — Grau ließ sich ungleichmäßig drucken, also wechselte Marvel zu Grün, das günstiger und auffälliger war.
- Die weißen Augen stammen von The Phantom. Der erste Superheld führte die ikonischen „weißen Augen“ unter der Maske ein — ein Stilmittel, das später Batman, Deadpool und viele andere übernahmen.
- Gal Gadot drehte schwanger. Während der Kampfszenen in Wonder Woman war sie im fünften Monat schwanger. Ihr Bauch wurde mit Greenscreen abgedeckt und in der Postproduktion entfernt.
- Amalgam Comics. 1996–97 veröffentlichten Marvel und DC gemeinsame Comics, in denen Helden miteinander verschmolzen: Dark Claw (Wolverine + Batman), Super Soldier (Captain America + Superman) und andere unmögliche Hybride.
- Echte Helden in Zahlen. Das AMBER-Alert-System, das auch dank ganz normaler Bürger funktioniert, hat seit seinem Start geholfen, mehr als 1.100 Kinder zu retten.
Was schenkt man einem Superhelden-Fan?
- Einen Sammler-Comic — eine Schlüsselausgabe der Lieblingsreihe in gutem Zustand. Für ernsthafte Fans: eine gegradete Ausgabe im Slab.
- Eine Figur oder Statue — Hot Toys, Funko Pop oder ein LEGO-Set aus dem Lieblingsuniversum.
- Einen Graphic Novel — Watchmen, The Dark Knight Returns, Marvels oder Tom Kings aktuelles Supergirl: Woman of Tomorrow vor dem Filmstart.
- Ein Abo für Marvel Unlimited oder DC Universe Infinite — Tausende Comics in einer App.
- Umhang + Maske — manchmal ist das beste Geschenk die Erlaubnis, wieder Kind zu sein. Funktioniert in jedem Alter.
- Kinokarten — für Supergirl, Spider-Man: Brand New Day oder Avengers: Doomsday. Am besten früh, bevor alles ausverkauft ist.